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| Neubühl kurz nach der Fertigstellung mit Blick auf den Zürichsee und die Stadt. |
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Ein Auszug aus einem Bericht im «Tages-Anzeiger» vom 29.Oktober 1977:
Die Genossenschaftssiedlung Neubühl am äussersten Zipfel von Wollishofen gegen Kilchberg ist jetzt ungefähr ein halbes Jahrhundert alt und wirkt noch «moderner» als das meiste, was inzwischen rings um sie gebaut wurde. Warum?
Die durch Gartenanlagen unterbrochenen Flachdachbauten, die quer zu den Strassen stehen, und somit Staub und Verkehrslärm abhalten, sind auf ein menschliches Mass zugeschnitten. Die sachliche Gestaltung der Fensterpartien, der Eingänge, der Aussentreppen entsprechen dem Ideal jenes «Neuen Bauens» das in den Zwanzigerjahren von Deutschland her auch zu uns herüber drang und vom Schweizerischen Werkbund und der jungen Architektengruppe jener Zeit erfolgreich übernommen und weiter entwickelt wurde. |